LEBEN IN BARCELONA

 


Barcelona ist die politische und kulturelle Hauptstadt von Katalonien. Über 2.000 Jahre Stadtgeschichte haben ein reiches architektonisches, künstlerisches und kulturelles Erbe hinterlassen. Die hervorragende Lage und die internationale Verkehrsanbindung, das mediterrane Klima und die kosmopolitische Atmosphäre machen Barcelona zu einer einzigartigen Stadt.

In Barcelona, dem südlichen Tor Europas, sind die Spuren vieler Zivilisationen noch heute präsent. Die Straßen und Plätze der Stadt sind voll von unzähligen klassischen und zeitgenössischen Sehenswürdigkeiten und Denkmälern, die eine große Leidenschaft für Kunst bescheinigen und die Stadt zu einem echten Freiluftmuseum machen.

KATALONIEN

EINE REGION MIT EIGENER SPRACHE UND KULTUR

 

Allen, die sich bereits vor ihrer Ankunft ein wenig mit unserer Sprache vertraut machen möchten, empfehlen wir, die folgenden Webseiten zu besuchen, die bei der Auswahl von Sprachkursen behilflich sind:

  • Gremium für Sprachplanung: Überblick über die einzelnen Kursstufen, in die sich die Sprachschüler bei Präsenz- und Online-Kursen einschreiben können. + info →

 

 

ALTSTADT

DAS HERZ DER STADT

 

Das Barri Gòtic – das gotische Viertel – bildet den Kern des mittelalterlichen Bauensembles der Stadt, das bis Mitte des 19. Jahrhunderts von einer Befestigungsmauer umgeben war. Durch das Labyrinth aus unzähligen alten Straßen gelangt man zur Kathedrale, die ihren Ursprung im 13. Jahrhundert hat. Der nahe gelegene Platz Plaça del Rei, an dem sich dasMuseum für Stadtgeschichte (Museu d’Història de la Ciutat) befindet, ist der historische Mittelpunkt des Viertels. Die Altstadt ist gleichzeitig auch das politische Zentrum von Barcelona. An der Plaça de Sant Jaume befinden sich das Rathaus (Ajuntament) und der Palau de la Generalitat, der Sitz der Regierung der autonomen Region Katalonien.

La Ribera ist ein buntes Gewirr mittelalterlicher Gassen, wie zum Beispiel die berühmte Carrer Montcada, deren Adelspaläste eine Vorstellung vom kommerziellen Wohlstand im Barcelona des 13. bis 15. Jahrhunderts vermitteln. Die Paläste dienen heute als Sitz von Museen wie dem Picasso-Museum. Am Ende der Carrer Montacada befindet sich die beeindruckende gotische Kirche Santa Maria del Mar. Eine ganz besondere Erwähnung verdient auch der Palau de la Música Catalana, ein wunderschönes im Stil des Modernisme vom Architekten Domènech i Montaner entworfenes Gebäude.

El Born hat sich im Laufe der Zeit zu einer der meistbesuchten Gegenden der Stadt entwickelt. Die Eröffnung zahlreicher Geschäfte, Restaurants, Kneipen und sonstiger angesagter Treffpunkte hat dem Viertel ein neues Ambiente verliehen, wobei der traditionelle Charakter trotzdem erhalten blieb. Besondere Erwähnung verdienen die Markthalle Mercat del Born und der Bahnhof Estació de França.

La Rambla und El Raval: Die Promenade La Rambla beginnt an der Plaça de Catalunya und erstreckt sich bis zur Kolumbussäule am Hafen. In ihrem Verlauf wird sie von alteingesessenen Geschäften, Cafés, dem Stadtpalais Palau de la Virreina, der Markthalle La Boqueria, dem Opernhaus Gran Teatre del Liceu, der Plaça Reial und dem Ausstellungszentrum Arts Santa Mònica flankiert. Rechts von der Rambla befindet sich das Viertel El Raval, in dem das Zentrum für zeitgenössische Kunst (Centre de Cultura Contemporània de Barcelona) und das Museum für zeitgenössische Kunst (Museu d’Art Contemporani de Barcelona) ihren Sitz haben.

 

HAFEN UND STRAND

AM UFER DES MITTELMEERES

 

Barcelona ist eine Stadt, die sich zum Meer hin öffnet. Die mittelalterlichen Schiffswerften Drassanes Reials sind Zeugen der Blütezeit des Seehandels und der katalanischen Marine im Mittelalter und beherbergen heute das Schifffahrtsmuseum Museu Marítim.

Von der Aussichtsplattform der Kolumbussäule aus kann man ganz Barcelona und seinen Küstenabschnitt bewundern. Der HolzstegRambla de Mar verbindet die Hafenpromenade Moll de la Fusta mit dem Kai Moll d’Espanya, auf dem sich Freizeiteinrichtungen wie das Einkaufszentrum MaremàgnumL’Aquàrium und ein IMAX-Kino befinden. Im Gebäude Palau de Mar ist das Museum für katalanische Geschichte (Museu d’Història de Catalunya) untergebracht.

La Barceloneta ist ein traditionelles Fischer- und Seemannsviertel, das für seine Fisch- und Meeresfrüchterestaurants bekannt ist und mit einem Strand aufwartet. Im ehemaligen Olympischen Dorf (Vila Olímpica) mit dem Olympischen Segelhafen (Port Olímpic) können zahlreiche Wassersportarten ausgeübt werden.

 

MONTJUïC

DER OLYMPISCHE BERG

 

Der Berg Montjuïc, auf dem die Weltausstellung 1929 und die Olympischen Sommerspiele 1992 stattfanden, wartet mit bedeutenden kulturellen Einrichtungen auf: Kunstmuseum MNAC (Museu Nacional d’Art de Catalunya), Stiftung Fundació Joan Miró, CaixaForum, Freilichtbühne Teatre Grec, zeitgenössisches Tanztheater Mercat de les Flors, Ausstellungspavillon Pavelló Mies van der Rohe. Dazu kommen Sportanlagen (Olympiastadion Estadi Olímpic, Multifunktionsarena Palau Sant Jordi, Bernat-Picornell-Schwimmbad) und Freizeitangebote wie z. B. das Freilichtmuseum Poble Espanyol, das Nachbauten von Gebäuden aus allen Regionen Spaniens zeigt.

 

L’EIXAMPLE

EIN WAHRES FREILICHTMUSEUM

 

Der Bezirk Eixample ist das erste Gebiet, in dem Barcelona ab 1860 – nach dem Abriss der mittelalterlichen Stadtmauern – weiter wuchs. Dieser vom Ingenieur Ildefons Cerdà entworfene Stadtteil stellt zweifellos ein in Europa einzigartiges Beispiel für Stadtplanung dar.

Heute ist der Bezirk Eixample das eigentliche Zentrum Barcelonas, Einkaufsgegend und Wohngebiet, in dessen Straßen sich elegante Geschäfte, Kunstgalerien, Restaurants und Nachtlokale aneinander reihen. Bei einem Spaziergang durch diesen Stadtteil spürt man das pulsierende Leben, für das Barcelona bekannt ist.

 

DIAGONAL UND PEDRALBES

GESCHÄFTSVIERTEL UND WOHNGEBIET

 

In diesem Gebiet sind Tradition und Moderne perfekt vereint. Unter den modernen Bürogebäuden, Wohnblocks und Hotels stechen einige innovative Gebäude wie z. B. die Hochhäuser Edificis Trade besonders hervor. Außerdem beherbergt dieser Stadtteil bedeutende Einkaufszentren und Kaufhäuser.

Zu beiden Seiten des Boulevards Avinguda Diagonal erstrecken sich diverse Universitätsgelände. Außerdem befinden sich dort der 1929 für König Alfons XIII. erbaute Palast Palau Reial de Pedralbes, das Kloster Monestir de Pedralbes aus dem 14. Jahrhundert, welches die Kunstsammlung Thyssen-Bornemisza beherbergt, sowie die Sportanlagen des FC Barcelona (Stadion Camp Nou und Museum), der Polo-Club und der Königliche Tennisclub Barcelona.

 

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COLLSEROLA UND TIBIDABO

DER BALKON DER STADT

 

Der Tibidabo, der höchste Gipfel des Höhenzugs Serra de Collserola, bildet zusammen mit der Kirche Temple Expiatori del Sagrat Cor, der Sternwarte Observatori Fabra und dem von Norman Foster entworfenen Fernsehturm Torre de Collserola das charakteristische Hintergrundbild der Stadt. Der problemlos zugängliche Parc de Collserola mit seinen interessanten Landschaften ist die grüne Lunge der Stadt, ein einmaliger Aussichtspunkt, der einen herrlichen Blick auf Barcelona bietet, und ein idealer Ort, um auf den gekennzeichneten Wegen und Pfaden zu wandern. Ein besonderer Anreiz für den Besuch des Tibidabo ist der dortige Vergnügungspark.

 

 

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LEBEN IN L’HOSPITALET DE LLOBREGAT

 

Die Stadt L’Hospitalet ist 12,49 Quadratkilometer , liegt in der Küstenebene und gehört zu der katalanischen Region Barcelonès, zwischen den Gemeinden von Barcelona, Esplugues, Cornellà und El Prat, am linken Ufer des Flusses Llobregat.

L’Hospitalet ist eine liebenswürdige Stadt mit einer eigenen Persönlichkeit und gastfreundlichem Charakter. Eine Stadt mit einem privilegierten strategischen Standort auf halbem Wege zwischen Baix Llobregat und Barcelona und in der Nähe der wichtigsten Infrastrukturen des Landes, wie dem Flughafen, dem Hafen von Barcelona und den Autobahnringen. Eine Stadt, die sich von der Landwirtschaft der Industrie zuwendete und heute stolz darauf sein kann, ein bedeutender Anziehungspunkt für Dienstleistungsunternehmen und Unternehmen der neuen Wirtschaft zu sein.
Tatsächlich ist L’Hospitalet heutzutage die zweite wirtschaftliche Antriebskraft des Landes und hat entschieden auf die Innovation und die Entwicklung der Sektoren des Geschäftsfremdenverkehrs und des Sports, der biomedizinischen Industrie und der Kultur gesetzt, um sich den Herausforderungen zu stellen, denen sie als Gesellschaft und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gegenübersteht.
Aber L’Hospitalet ist auch Universitätsstadt, und dies sowohl aus Berufung als auch aufgrund der Qualität der bestehenden Zentren. Sie verfügt über ein vollständiges Netz an Lehr-, Freizeit-, Kultur-, Gesellschafts- und Sporteinrichtungen, die die Bedürfnisse der Bürger decken.

1. Der Nordbezirk, der Samuntà

Collblanc i la Torrassa, la Florida i les Planes, Pubilla Cases i Can Serra – Kulturelle Vielseitigkeit

Er besteht aus den Stadtteilen Collblanc und Torrassa, Florida und les Planes sowie Pubilla Cases und Can Serra und zeichnet sich durch seinen populären, gastfreundlichen und multikulturellen Charakter aus. Der neben der Zona Universitaria von Barcelona gelegene Bezirk verfügt über hervorragende Anschlussmöglichkeiten per öffentlichem Nahverkehr.
Eine Gegend, die in den letzten Jahren eine bedeutende Verwandlung mit herausragenden städtischen Erneuerungsarbeiten und gesellschaftlicher Ausgewogenheit und Kohäsion erfahren hat.
Obgleich L’Hospitalet über ein weitreichendes gastronomisches Angebot im gesamten Gemeindegebiet verfügt, ist dieses ganz besonders in diesen Stadtteilen präsent. Ein aus Restaurants, Bars und traditionellen Bodegas zusammengesetztes Angebot mit attraktiver Auswahl von der traditionellen bis hin zur innovativsten Küche.

2. Das Zentrum

Centre, Santa Eulàlia i Bellvitge – Das historische Stadtzentrum und der Kulturbezirk

In dieser Gegend befindet sich der historische Stadtkern. In der Straße Xipreret, ganz in der Nähe des Rathauses, konzentriert sich ein Großteil des historischen Vermögens der Stadt, das in den letzten Jahren wiedererlangt wurde: das Geschichtsmuseum, Can Riera und das Harmonia, drei Gebäude, die Geschichte, gemeinsames Gedächtnis, Ort des Erfahrungsaustausches und kreative Modernität vereinen.
In dieser Umgebung befindet sich auch ein Großteil des kulturellen Angebots der Stadt. Gerade um das städtische Kulturzentrum Tecla Sala, Cosme Toda und Can Trinxet entsteht der neue Kulturbezirk, der einen zentralen städtischen Bereich belegt. Hier treffen die Stadtteile Sant Josep, Santa Eulàlia und Bellvitge aufeinander. Ein Bezirk mit guter Verkehrsanbindung, wo alte wiedererlangte Fabriken, Werkstätten und kreative Räume, kulturelle Einrichtungen erster Güte und Wohnungen zu finden sind.
Das Städtische Kulturzentrum Tecla Sala, eines der Flaggschiffe der städtischen Kultur, ist ein Mehrzweckraum, der das Kunstzentrum, die Zentralbibliothek der Stadt, das TPK und die Stiftung Arranz-Bravo beherbergt und zeitgenössisches Schaffen mit der Förderung neuer Schöpfer und aufsteigender Künstler und einem innovativen Kulturprogramm vereint.

3. Der Süden, die Stadtteile der Marina

Bellvitge, Gornal i Santa Eulàlia – Die Forderungen der Anwohner und der Wirtschaftsbezirk Granvia L’H

Vor einem halben Jahrhundert begann zuerst der Bau des Stadtteils Bellvitge und an zweiter Stelle der des Stadtteils Gornal als Ergebnis der städtebaulichen Spekulation. Aber die Beharrlichkeit und der Kampf der Anwohner haben diese in ein Beispiel der städtebaulichen und gesellschaftlichen Integration mit einem großen Anteil an Freiflächen und bedeutenden Annehmlichkeiten und Einrichtungen verwandelt.
Ganz in der Nähe befinden sich Plaza de Europa und der Wirtschaftsbezirk Granvia L’H, neuralgisches Zentrum und Unternehmens-, Handels- und Dienstleistungsmotor der Stadt und der Metropolregion. Diese erst kürzlich erbaute Zone zeichnet die moderne Skyline von L’Hospitalet und konzentriert Einrichtungen erster Güte wie das Messegelände von Barcelona an der Granvia —mit Veranstaltungen wie Mobile World Congress und Alimentaria—, die Unternehmenssitze bedeutender multinationaler Konzerne und erstrangige Hotels.
Es handelt sich auch um eine der Regionen des Landes, wo sich ein hohes Potenzial im biomedizinischen Sektor konzentriert. Die Stadt verfügt in diesem Bereich über weltweit anerkannte Hochschul-Forschungsinstitute wie das Institut für biomedizinische Forschung von Bellvitge (IDIBELL), Krankenhäuser wie das in Bellvitge oder das Duran y Reynals und den Campus der internationalen Exzellenz der Universität Barcelona, der auf Gesundheit spezialisiert ist.

 

 
 
 

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